Über Mong


Meine Geschichte mit Mong: Eine Reise durch Vietnams ethnische Vielfalt
Auf meinen Reisen durch Südostasien bin ich den H’Mông oft begegnet. Ihre Handwerkskunst hat mich so sehr fasziniert, dass ich mich über sechs Jahre intensiv damit beschäftigt habe: mit der Bedeutung ihrer Stoffe und damit, wie sie entstehen, durch Weben, Stickerei und Indigo-Färbung. Heute weiß ich, wie viel Können und Zeit darin steckt und wie schnell solches Wissen verloren gehen kann.
Am meisten hat mich aber ihr Silberschmuck geprägt. Ich besitze selbst einige Armreifen und Ohrringe von den H’Mông, die ich oft trage. Dadurch hat sich mein Blick auf Schmuck geschärft, vor allem mein Gefühl für Oberfläche, Gewicht und die Details, die ein Stück besonders machen.
Mong erinnert mich an diese konkrete Zeit in meinem Leben und an den Ursprung meiner Faszination für Handwerk. Und obwohl ich ironischerweise kein besonders traditioneller Mensch bin, ziehe ich viel daraus, Tradition zu verstehen. Vielleicht ist es genau dieser Gegensatz, der mich an Handwerksarbeit so anzieht.


Von Stoffen zu Gold: Die Entwicklung meiner Arbeit
Mit der Zeit entwickelte sich meine Arbeit immer weiter. Was mit Stoffen begann, führte zu ersten Experimenten mit Makramee-Schmuck, dann zum Löten von Silber und schließlich zur Arbeit mit Gold und Edelsteinen. Jeder Schritt war ein Teil dieser größeren Entdeckungsreise durch die reiche Handwerkskultur und die Geschichten, die ich auf meinen Reisen sammelte. Mong ist heute eine Sammlung dieser Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten.